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Studienzusammenfassung

Mentale Bilder in Emotion und emotionalen Störungen

Holmes & Mathews ·

Clinical Psychology Review

Review: Imagery kann Emotion stark auslösen (teils stärker als verbales Denken) und spielt in einigen Störungsbildern eine zentrale Rolle.

Kernpunkte

  1. Bildhafte Vorstellung kann emotionale Reaktionen intensivieren

  2. Vorstellung nutzt teils ähnliche Systeme wie Wahrnehmung und kann autobiografische/emotionale Erinnerungen aktivieren

  3. Qualität und Richtung der Visualisierung sind entscheidend (konstruktiv vs. katastrophisierend)

(EN: "Mental imagery in emotion and emotional disorders")

Kurzfazit

Der Review beschreibt, dass Imagery Emotion stark auslösen kann (teils stärker als rein verbales Denken) und in einigen Störungsbildern eine zentrale Rolle spielt.

Zusammenfassung (Deutsch)

Holmes & Mathews fassen zusammen, warum bildhafte Vorstellung emotionale Reaktionen intensivieren kann: Vorstellung nutzt teils ähnliche Systeme wie Wahrnehmung und kann autobiografische/emotionale Erinnerungen aktivieren. Daraus folgt: Visualisierung ist ein starkes Tool – aber Qualität und Richtung sind entscheidend (z. B. konstruktiv/beruhigend statt katastrophisierend). Das passt direkt zur Zielgruppe (Ängste/Blockaden), weil hier oft belastende mentale Bilder („Worst-Case-Filme") aktiv sind.

Wie Napolill dieses Prinzip in der App umsetzt

  • Mood-Check als Startpunkt: erst Zustand erkennen, dann passende Übung wählen.
  • Affirmationen/Embodiment können auf sichere, stabilisierende Szenen ausgerichtet werden.

Literatur & Originalquellen

Bezug zur App

Mood-Check und stabilisierende Szenen für Zielgruppe mit Ängsten/Blockaden.