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Studienzusammenfassung

Verbessert mentales Üben die Leistung? Eine Meta-Analyse

Driskell et al. ·

Journal of Applied Psychology

Meta-Analyse zu mental practice / mental imagery: Effekt auf Leistung gegenüber keiner Übung.

Kernpunkte

  1. Mentales Üben zeigt im Mittel positiven Effekt auf Leistung

  2. Effekte durch Aufgabentyp und Interventions-Dauer moderiert

  3. Mentale Übung als komplementäres Training, nicht als Ersatz für alles

(EN: "Does mental practice enhance performance? A meta-analysis")

Kurzfazit

Die Meta-Analyse bündelt Studien zu mental practice / mental imagery und findet im Mittel einen positiven Effekt auf Leistung gegenüber keiner Übung.

Effekte werden u. a. durch Aufgabentyp und Interventions-Dauer moderiert.

Zusammenfassung (Deutsch)

Die Autor:innen fassen experimentelle Studien zusammen, in denen Personen eine Fähigkeit entweder mental (Vorstellung/Simulation) oder gar nicht üben, und vergleichen die Leistung. In Summe zeigt sich, dass mentales Üben im Durchschnitt mit Leistungsgewinnen verbunden ist. Gleichzeitig betont die Arbeit, dass Ergebnisse je nach Aufgabe und Protokoll variieren, wodurch mentale Übung am sinnvollsten als komplementäres Training verstanden wird (nicht als „Ersatz für alles").

Wie Napolill dieses Prinzip in der App umsetzt

  • „Visualisierung" wird als Embodiment-Element genutzt: Szene/Zielzustand konkret vorstellen (als Kontext zur eigenen Stimme).
  • Kurze Sessions + Wiederholung (5/10 Min oder Dauerschleife) als Trainingsrahmen.

Literatur & Originalquellen

Bezug zur App

Grundlage für Visualisierung als Embodiment-Element in der App.